Mittwoch, 16. Januar 2019

Der Dritte Präsident Dr. Martin Graf in seiner Eigenschaft als Mitglied der bilateralen parlamentarischen Gruppe Österreich- Lateinamerika/Karibik und als Präsident der Österreichischen Gesellschaft der Freunde Lateinamerika (ÖGFLA) plant bereits die nächste Studienreise nach Costa Rica.

Costa Rica, ein Land in Mittelamerika, bietet nicht nur in Sachen Schönheit und als Schatzkammer der Tropen ein ideales Urlaubsziel. Die Beziehungen zwischen Costa Rica und Österreich haben langen Bestand und zeichnen sich besonders durch Kooperationen außerhalb der Entwicklungszusammenarbeit aus. Die Tropenstation la Gamba ist eine Forschungs-, Lehr- und Weiterbildungsinstitution der Universität Wien. Die Universitäten Heredia und Nacional haben einen regen Forscher- und Wissenschafteraustausch mit österreichischen Universitäten (WU, Uni Wien, FH Vorarlberg) und wickeln High-Tech Projekte im Bereich Forstwirtschaft und Energie ab.

Costa Rica ist auch Sitz des Amerikanischen Gerichtshofes für Menschenrechte. Rund 100 Costa Ricaner leben in Österreich. In Costa Rica leben rund 200 Österreicher. Es gibt in Costa Rica auch eine deutsche Schule welche allerdings leider nicht, wie jene von Guatemala, von Österreich gefördert wird.

Botschafterin von Costa Rica S.E. Ana Teresa Dengo Benavides

Botschafterin von Costa Rica S.E. Ana Teresa Dengo Benavides

Zur ersten Vorbereitung der Studienreise besuchte die multilaterale und bilaterale Botschafterin von Costa Rica S.E. Ana Teresa Dengo Benavides den Präsidenten.
Neben den Themen der Vorbereitungen der Studienreise kam auch der Fußball in Costa Rica – ein Landsmann der Botschafterin spielt bei Rapid Wien –  sowie der im Mai bevorstehende EU- Lateinamerika Gipfel in Madrid zur Sprache. Das Thema Immigration ist im kleinen Staat Costa Rica ein nicht unerhebliches Thema. Aufgrund des sozialen Wohlstandes und niedriger Steuern hatte das Land massive Immigrationswellen aus Nicaragua, Honduras und Kolumbien auszuhalten. Erst ein restriktive Politik konnte den Kollaps verhindern. Foto: (C) OeGFLA/MAJ

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